UNSERE GESCHICHTE
Manchmal braucht eine gute Geschichte zehn Jahre Anlauf.
2007 kreuzten sich unsere Wege zum ersten Mal im Profifußball. Christoph Taute spielte damals für Eintracht Braunschweig, während Torsten Sümnich nach seiner aktiven Karriere den Weg ins Trainergeschäft einschlug.
Kurz darauf wechselte Christoph nach Bremen. Unsere Wege trennten sich wieder.
Was damals niemand ahnte: Zehn Jahre später sollten wir uns wieder begegnen – und gemeinsam etwas aufbauen, das heute weit über Fußball hinausgeht.

WIE ALLES BEGANN
Aus Fußball wurde irgendwann viel mehr.
2008
Bewegung als Chance
Während unsere Wege noch getrennt verliefen, startete Torsten 2008 in Braunschweig das Projekt „Lebenschancen durch Sport“. Die Idee war schon damals größer als ein klassisches Sportangebot: Kinder und Jugendliche sollten unabhängig von ihrer finanziellen oder familiären Situation Zugang zu Bewegung, Gemeinschaft und positiven Erfahrungen bekommen.
Es ging um Selbstvertrauen, soziale Erfahrungen und darum, Kindern durch Bewegung Möglichkeiten zu eröffnen. 2012 wurde diese Arbeit mit dem Präventionspreis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet.
2017
Zehn Jahre später
2017 kreuzten sich unsere Wege erneut. Diesmal gingen wir nicht wieder auseinander.
Christoph stieg ein und gemeinsam bauten wir unsere Arbeit rund um den Fußball weiter aus. Wir führten eine Fußballschule, veranstalteten Feriencamps, boten Personaltraining und weitere Fußballangebote an.
Wir kamen beide aus dem Leistungsfußball und wussten, welche Kraft Sport entwickeln kann. Gleichzeitig merkten wir immer stärker: Das eigentlich Spannende für uns war nicht allein der Fußball.
Es war das, was Bewegung mit Kindern macht.
2020
Dann kam alles anders
Mit Beginn der Corona-Pandemie veränderte sich auch unsere Arbeit. Gewohnte Angebote funktionierten plötzlich nicht mehr und gerade Kinder verloren einen Teil der Bewegungsmöglichkeiten, die vorher selbstverständlich waren.
Für uns wurde diese Zeit zu einem Wendepunkt.
Statt nur zu überlegen, wie wir möglichst schnell wieder Fußball anbieten können, rückte eine andere Frage immer stärker in den Mittelpunkt:
Was brauchen Kinder eigentlich wirklich?
Unsere Antwort war ziemlich einfach: Bewegung.
WAS DARAUS ENTSTAND
Wir haben mit Fußball angefangen. Heute geht es um etwas Größeres.
Aus einzelnen Sportangeboten entwickelten sich professionelle Bewegungsprogramme für Krippen, Kitas und Schulen. Aus der Arbeit mit Kindern entstand die Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften. Und aus einzelnen Bewegungseinheiten wurden langfristige Projekte, Fortbildungen, Seminare und Beratung.
Dabei haben wir etwas Wichtiges gelernt: Es reicht nicht, einmal in der Woche mit einer Tasche voller Bälle aufzutauchen, 45 Minuten Bewegung zu machen und anschließend wieder zu verschwinden.
Wenn Bewegung wirklich etwas bewirken soll, muss sie Teil des Alltags werden.
Deshalb arbeiten wir heute nicht nur mit Kindern. Wir stärken auch die Menschen, die jeden Tag mit ihnen zusammen sind. Wir bilden pädagogische Fachkräfte fort, beraten Einrichtungen und entwickeln gemeinsam Lösungen, die auch dann funktionieren, wenn wir gerade nicht vor Ort sind.

mehr als
18 Jahre
Erfahrung
mehr als
100 Einrichtungen
begleitet
mehr als
50.000 Kinder
bewegt
UND HEUTE ?
Wir sind noch lange nicht fertig
Heute sind die Kita Piraten längst mehr als zwei ehemalige Fußballer mit einer Idee.
Gemeinsam mit unserer Crew bringen wir Kinder in Krippen, Kitas und Schulen in Bewegung. Wir entwickeln Bewegungsangebote, bieten Fortbildungen und Seminare an, beraten Einrichtungen und arbeiten mit Trägern, Kommunen und Partnern an langfristigen Projekten.
Dabei profitieren wir bis heute von unseren unterschiedlichen Wegen, Erfahrungen und Perspektiven. Wir müssen nicht bei allem einer Meinung sein. Bei einer Sache gibt es allerdings wenig zu diskutieren: Kinder brauchen Bewegung.
Nicht irgendwann. Nicht erst dann, wenn Probleme sichtbar werden. Und nicht nur einmal pro Woche in einer Sportstunde. Bewegung gehört zum Aufwachsen.
Was 2008 in Braunschweig begann, entwickeln wir deshalb immer weiter. Mit neuen Ideen, neuen Angeboten und Menschen, die mit uns etwas bewegen wollen.
Wir wissen nicht, wie die Kita Piraten in zehn Jahren aussehen werden. Aber wir wissen ziemlich genau, warum es sie geben soll:
Damit möglichst viele Kinder die Möglichkeit bekommen, Bewegung als selbstverständlichen Teil ihres Lebens zu erleben.
Dabei haben wir etwas Wichtiges gelernt: Es reicht nicht, einmal in der Woche mit einer Tasche voller Bälle aufzutauchen, 45 Minuten Bewegung zu machen und anschließend wieder zu verschwinden.
Wenn Bewegung wirklich etwas bewirken soll, muss sie Teil des Alltags werden.
Deshalb arbeiten wir heute nicht nur mit Kindern. Wir stärken auch die Menschen, die jeden Tag mit ihnen zusammen sind. Wir bilden pädagogische Fachkräfte fort, beraten Einrichtungen und entwickeln gemeinsam Lösungen, die auch dann funktionieren, wenn wir gerade nicht vor Ort sind.
Unsere Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
© Löwenkickers GbR